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Blick in den Rückspiegel

  • 31. Dezember 2013

Januar

Wir haben die uralten Liftanlagen von Valparaiso getestet und sinnfreie Touristen-Fotos auf dem Salar de Uyuni geschossen. Nur um anschliessend Tio aufzupüren und dabei gleich ein paar Stangen Dynamit zu kaufen. In letzter Minute haben wir mit einer Opfergabe die Götter der Maya friedlich gestimmt und so ganz nebenbei den Weltuntergang verhindert.

Februar

Während unserem Reha-Aufenthalt haben wir Freundschaft mit Simon geschlossen. Später haben wir Piranhas gefischt und in Santa Cruz die Qual der Wahl gehabt. Gestärkt vom Aufenthalt am Geburtsort der Sonne haben wir der Kälte getrotzt und unseren ersten 6’000er bestiegen.

März

Nachdem Doris ein Lama provoziert hat, durften wir voller Freude und Dankbarkeit den Zuwachs bei den Fulltime Bohemians verkünden – welchen es natürlich auch gleich auf Trab zu halten galt. Darum haben wir Hammerhaie und Mantas aufgespürt und in einem National Geographic-Dokumentarfilm mitgespielt.

April

Wir schwärmten von südamerikanischen Märkten und haben unsere Meinung zu Kolumbien revidiert. Nach getaner Arbeit huschten wir in die Karibik und liessen Südamerika Revue passieren.

Mai

Aus dem Westen der USA gab es nichts Neues.

Juni

Wir haben uns über deren Essgewohnheiten aufgeregt und sind konsequenterweise nach Mexiko geflüchtet. Später haben wir Visen gesammelt und das Bolschoi-Theater aufgemischt, bevor wir durch Zeitzonen reisten.

Juli

Auf der Datscha haben wir die russische Seele gesucht und dabei den sibirischen Sommer gefunden. Nachdem die Wüste Gobi durchquert war, betraten wir das Land mit 1’385’566’537 Einwohner. Natürlich mussten wir gleich ein Telegramm versenden.

August

Wir lernten, wie man eine hässliche Stadt noch verschlimmbessern kann. Doch schwankten wir lieber über schwindelerregende Klippenpfade und liessen uns von Dage und Woluo Semo zum schönsten See unserer Reise leiten. Beduselt von 430 km/h sahen wir zu, wie der Reis wächst und wussten plötzlich nicht mehr wie weiter.

September

Krankheit und Taifun konnten uns nur kurzfristig was anhaben und mit einem Kopf voll von (un)nützem Wissen statteten wir dem wahnwitzigen Nachbar einen Kurzbesuch ab.

Oktober

Wir zogen in einen Tempel ein, bevor es uns wieder zurück in die Zukunft verschlug. Hier hat es uns aber auch ganz gut gefallen. Belustigt von japanischen Eigenheiten verirrten wir uns in einem Zedernwald bei Sonnenaufgang zu einer gigantischen Laternenhalle. Wir konnten uns nicht retten, wurden zu Tokyoholics und liessen Bilder statt Worte wirken.

November

Nach 365 Tagen gab es eine Premiere und wegen Hunger wurden wir aus dem Paradies vertrieben. Auch mussten wir aufpassen, dass wir uns nicht von Sultan Haji einlullen liessen.

Dezember

Verkleidet als Balu und Mogli lebten die Fulltime Bohemians für einige Zeit tief im Dschungel von Borneo. Da wussten sie noch nicht: später werden sie eine indische Hochzeit feiern. Und weil der erste Eindruck zählt, beschliessen sie: da bleiben wir.

Was wir eigentlich sagen wollten

Liebe Leute, wo immer ihr auch gerade seit: Wir wünschen euch einen tollen Silvester – geniesst ihn! Liebe Grüsse Doris und Michael

5 Comments on Blick in den Rückspiegel

  • Chrigi says:
    31. Dezember 2013 at 13:23

    Antworten

  • verena says:
    31. Dezember 2013 at 15:39

    Danke für euren rasanten jahresrückblick und auch euch herzlich alles gute zum neuen jahr. lg verena

    Antworten

  • Kurt says:
    31. Dezember 2013 at 17:05

    Liebe Doris lieber Michael

    Wow, dass war ein Jahr! Und wie ich vermute, wird es in etwa gleichem Stiel im 2014 so weiter gehen.
    Ich wünsche euch zweien alles Gute und noch viele solche tolle Erlebnisse.
    Gruss Kurt

    Antworten

  • Papi und Mami says:
    2. Januar 2014 at 01:08

    Hallo ihr zwei lieben! Besten Dank für euren Wünschen und den Reiserückblick von dem wir ja einen kleinen Teil mit euch mit erleben und euch dankbar für die ganze Reiseorganisation sein durften. Immer wieder zerren wir von den wunderbaren Eindrücken dieser Reisezeit. Wir wünschen euch weiterhin gute Gesundheit und einen guten Start in das neue Jahr. Ihr fehlt uns natürlich schon ein bisschen! Seit ihr nicht schon etwas Reisemüde? In unsere Schweiz gibt es noch viele schöne Ecken die zum erforschen sind. Liebe Grüsse PaMa

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